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Interview mit Thomas Schaeben, Ressorteiter Vertrieb bei Neckermann.de

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Wir berichteten vor kurzem über die Einführung des neuen Mobile Shop auf Neckermann.de (http://www.internetretailing.net/2011/11/neckermann-de-goes-mobile-auf-demandware-plattform/). Inzwischen sind einige Monate vergangen und wir waren mit Thomas Schaeben, Ressortleiter Vertrieb bei Neckermann, im Gespräch über die neue Demandware-Plattform des Konzerns – ist das Shoppen von unterwegs wirklich ein Trend mit Zukunft?

Internet Retailing: Was war der Grund für die Einführung des Mobile Shop? Können Sie uns sagen, wessen Idee es war?

Thomas Schaeben: Mit dem Mobile Shop bieten wir unseren Kunden eine weitere Möglichkeit bei uns einzukaufen. Zudem sprechen wir mit dem Mobile Shop eine zusätzliche Zielgruppe an. Die Idee kam aus unserem Hause und basierte auf einer tiefgreifenden Markt- und Kundenanalyse. Auch das Shop-Design kommt aus unserem Hause, d. h. von unserem eigenen Web-Design-Team, das das Layout konsequent auf das im Rahmen von mehreren Use Labs ermittelte mobile Nutzungsverhalten abgestimmt hat.

IR: Wie haben die Kunden auf den neuen Mobile Shop reagiert?

TS: Der Mobile Shop wird von unseren bestehenden wie auch von neuen Kunden sehr gut angenommen.

IR: Können Sie mir sagen, wie hoch die Umsätze des Mobile Shop bislang sind? Entsprechen die Umsätze Ihren Erwartungen?

TS: Die Umsätze haben unsere Erwartungen übertroffen. Wir bitten um Verständnis, dass wir Ihnen keine Zahlen nennen können.

IR: Glauben Sie, dass der Mobile Shop ein Modell der Zukunft ist?

TS: Momentan sehen wir den Mobile Shop auch als „Lernkurve“ für uns als Unternehmen, wie sich mobile Shopper im Vergleich zu anderen Kunden verhalten. Der Mobile Shop wird vor allem spontan und von unterwegs aus genutzt und weniger zum Stöbern als zur direkten Suche und zum gezielten Kauf.

Wir glauben, dass der Mobile Shop ein Modell der Zukunft ist. Die zeigt sich auch in Zahlen: Laut Bundesverband des deutschen Versandhandels nutzt bereits heute jeder vierte Besitzer eines Smartphones in Deutschland dieses regelmäßig zum mobilen Einkauf. Tendenz steigend. Das spiegelt sich auch in unseren Wachstumszahlen wieder.

IR: Wie viele Produkte sind bislang im Mobile Shop erhältlich? Ist das Angebot auf bestimmte Produkte beschränkt? Wenn ja, was sind die Auswahlkriterien?

TS: Über den Mobile Shop ist das komplette neckermann.de-Sortiment bestellbar. Das bedeutet, die Mobile Shopper haben Zugriff auf über 700.000 Artikel.

IR: Planen Sie, das Angebot des Mobile Shop auszubauen?

TS: Das komplette neckermann.de-Sortiment ist bereits über den Mobile Shop erhältlich, so dass wir das Angebot nicht ausbauen müssen. Wir werden natürlich zukünftig die Funktionalitäten auf dem Mobile-Shop erweitern (z. B. weitere Zahlungsarten, dedizierte Mobile-Kampagnen) und denken auch über spezifische Lösungen für Tablet-User nach.

IR: Haben Sie einen Kundenmanager, der den Mobile Shop betreut?

TS: Wir bauen gerade unser Team aus Mobile-Spezialisten aus, die sich um die Optimierung des Mobile Shops und den Ausbau des M-Commerce bei neckermann.de kümmern.

Wir bedanken uns bei Thomas Schaeben und Anne Putz von Neckermann.de für dieses Gespräch. Im Verlauf des Jahres werden wir uns wieder mit Neckermann.de in Verbindung setzen, um über Fortschritte und neue Initiativen zu sprechen. In der Zwischenzeit begrüßen wir Ihre Anregungen und Kommentare (E-Mail bitte an frank.diebel@internetretailing.net). Wir freuen uns auch über Vorschläge für mögliche Interviewpartner.

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