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Apropos User-generated Content: neues Soziales Netzwerk für Produkttester

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Die PR- und Marketing-Agentur Xpand21 startet heute ein für Mitglieder dauerhaft kostenloses und werbefreies Soziales Netzwerk, dass sich ausschließlich an Produkttester richtet. Die Plattform erleichtert es Mitgliedern, neue Produkte selbst zu testen, sich über laufende Produkttests verschiedenster Anbieter zu informieren und sich über ihre Erfahrungen bei Produkttests auszutauschen.

In ihrem Xpand21.net-Profil können die Mitglieder detailliert angeben, welche Interessen sie haben und über welche Erfahrungen mit Produkten sie verfügen. Ferner können sie Angaben machen, über welche Testausstattung sie verfügen und welche Möglichkeiten sie haben, Rezensionen im Internet zu veröffentlichen.

Der Bildschirm von xpand21.net (Klicken, um zu vergrößern.)



Xpand21.net refinanziert sich durch ein Matching zwischen Anbietern von Testprodukten und fachlich infrage kommenden Produkttestern, unter besonderer Beachtung der Unabhängigkeit der Mitglieder und des Datenschutzes.

Produkttests durch sachkundige Verbraucher werden zunehmend wichtiger für Kaufentscheidungen. Online-Rezensionen auf Plattformen wie Ciao, Amazon und anderen sind oft ausschlaggebend dafür, welches Produkt im Warenkorb landet. Allerdings ist oft nicht transparent, wie solche Nutzer-Rezensionen entstanden sind. Hier und da erwecken Kommentare den Eindruck, sie seien nicht von einem unabhängigen Produkttester geschrieben worden, was nicht im Sinne des Erfinders wäre.

Für Marketing- und PR-Entscheider in Unternehmen sind glaubwürdige User-Rezensionen jedoch zunehmend überlebenswichtig. Andererseits sind viele Hersteller und Händler unvorbereitet auf die aktuellen Entwicklungen im Empfehlungsmarketing. Zu wissen, wie eine Rezension entstanden ist und ob hier ein unabhängiger Nutzer seine Meinung kundtut, ist aber wichtig für Käufer, damit sie Online-Rezensionen vertrauen können.

In dieser Situation bietet sich Xpand21.net allen Beteiligten als Plattform für Austausch und Zusammenarbeit an. Es gibt vier Gruppen, die am Thema Produkttests interessiert sind:

  • die Verbraucher: Was sie sich wünschen, zeigt sich zum Beispiel daran, ob sie die Beiträge anderer online als „hilfreich“ bewerten oder nicht: Sie wollen in erster Linie verlässliche, praxisnahe Informationen von Personen, die sich wirklich mit dem jeweiligen Produkt beschäftigt haben. Tests in Fachzeitschriften sind ihnen manchmal zu theoretisch. Andererseits wollen sie Klarheit, ob sie Produkttests von anderen, unabhängigen Verbrauchern lesen oder geschönte Berichte, die ein Hersteller oder Händler unter Pseudonymen verfasst hat.
  • die Produkttester selbst: Sie beraten in ihrer Freizeit andere Verbraucher unentgeltlich und wollen Freude und Motivation daran nicht verlieren. Sie wollen weder von unseriösen Produkttest-Angeboten in die Falle gelockt werden noch von Werbeabteilungen unter Druck gesetzt werden, etwas zu äußern, hinter dem sie nicht stehen. Sie wollen auch nicht, dass ihre Äußerungen an anderer Stelle verfälscht wiedergegeben werden, und dagegen ist Öffentlichkeit der beste Schutz. Sie wollen sich in der Regel von „schwarzen Schafen“ in den eigenen Reihen absetzen, die aus Ärger, Wichtigtuerei oder anderen Motiven übertriebene, unfaire oder sachlich unhaltbare Rezensionen veröffentlichen. Denn solche Beiträge schaden der Glaubwürdigkeit aller Verbrauchertests und führen das gesamte Anliegen von Produkttests ad absurdum.
  • die Hersteller: Sie wollen, dass ihre Produkte „gut dastehen“ und haben zum Teil Befürchtungen vor unabhängigen Tests, gerade im Internet. Denn natürlich gibt es auch Beispiele für unfaire und unsachgemäße Bewertungen und Rezensionen, die aus Ärger, falscher Handhabung oder sogar zum Zweck der Rufschädigung verfasst wurden. Andererseits liegt die Versuchung nahe, selbst „nachzuhelfen“ bei der Entstehung möglichst positiver Bewertungen. Dieses „Nachhelfen“ ist allerdings gar nicht im langfristigen Interesse der Hersteller. Denn erstens können solche Aktionen leicht publik werden und Vertrauen kosten. Zweitens führen sie nicht zu einem Dialog mit den Kunden über das Produkt – ganz im Gegenteil.
  • die Medien: Medien wie Ciao und Idealo, aber auch große Verbraucher-Plattformen wie Amazon, iTunes und T-Online, um nur die bekanntesten Beispiele zu nennen, verdanken einen Teil ihrer Attraktivität der lebendigen und authentischen Rezensionstätigkeit von Verbrauchern. Aber auch andere Medien nicht nur auf die Artikel, die ihre Redakteure abliefern, sondern zusätzlich immer öfter auf Privatleute, die gelegentlich wichtige Beiträge abliefern. Die Leserreporter der Bildzeitung, die unter 1414 ihre Fotos einreichen, sind das berühmteste Beispiel.



Beispielsweise regen die Downloadportale von Chip, Computerbild und Netzwelt ebenso zu Berichten, Bewertungen und Erfahrungsaustausch an wie Testbericht-Seiten, etwa Testeo.de, oder die Foren mancher Online-Medien. Solche Medien lehnen natürlich versteckte Werbung, Spam und Schmähungen ebenso ab wie unangebrachte Beiträge, die nicht zum jeweiligen Thema passen. Die meisten suchen angesichts neuer Trends und Themen Praktiker, die mit Sachverstand und in einfachen, verständlichen Worten oder Bildern interessante und nützliche Informationen vermitteln

Allen vier Gruppen dürfte also an unabhängigen, kenntnisreichen, praxisnah und verständlich wertenden Produkttestern gelegen sein.

Die Public Beta Phase dauert bis mindestens 15.11.2011. Da läuft nämlich die Anmeldefrist für Neumitglieder ab, die ein neues iPhone 4S gewinnen wollen.

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